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Smart Eco Cities – Eine Vergleichende Untersuchung in Europa und China

Angesichts des Klimawandels werden in Europa wie in China Wege gesucht, wie die ökonomische Entwicklung von CO2-intensiven Produktions- und Konsum-Mustern entlastet werden kann. Eine wichtige Rolle spielen dabei Städte, in denen mit Elementen einer 'Green Economy' experimentiert wird, vor allem in den Bereichen Planung, Architektur, Erneuerbare Energien und 'Smart Grid' -Technologien. Eco-City Ansätze werden dabei oft mit Smart-City-Ansätzen kombiniert, deren Fokus auf Informationssystemen, Wissenstransfers und Sozialkapital liegt. 

Dieses Projekt stellt 'Smart Eco-Cities' in den Fokus der Analyse, d.h. Städte, die als Experimentierfeld  und 'Nische' für umwelt- und strukturpolitische Reformen dienen, sowohl innerhalb hoch-vernetzter Stadt-Umland-Regionen wie auch in internationalen Netzwerken des Wissens- und Technologie- Transfers. Es wird erstmals einen systematischen Vergleich von Eco-Cities in China und Europa erarbeiten. Auf dieser Basis werden Chancen identifiziert, wie nationale und international vernetzte Politikmaßnahmen - welche den Staat, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft einbeziehen - zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können. 
 
Zentrale Forschungsfragen sind: a) In welchem Maß haben die 'Smart Eco-cities' seit dem Jahr 2000 ihre Entwicklungsziele erreicht?; b) Wie sollte solcher Erfolg gemessen werden?; c) Welche Hindernisse bremsen solche Erfolge hauptsächlich?; d) Welche allgemeinen Schlüsse können daraus im Hinblick auf sozio-ökonomische und politische Dynamiken gezogen werden?; und e) Wie kann Politik-Wissen zur Unterstützung von 'Smart-Eco-Cities' effektiv in China und Europa verbreitet werden?
 
Um diese Fragen zu beantworten, wird das interdisziplinäre Projektteam acht detaillierte und methodisch vielfältige Fallstudien in China, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich durchführen. Die Methodik verbindet Dokumentenanalyse mit Experteninterviews mit PolitikerInnen, UnternehmerInnen, Finanziers, lokalen Gemeinschaften und anderen 'Stakeholders'. 
 
Laufzeit: 4/2015 - 3/2018
 
Projektpartner: (finanziert jeweils durch nationale Fördergeber)
  • Univ. of Exeter, Westminster, Kings College London (GB) – Federico Caprotti et al. 
  • University-Nottingham-Ningbo-China (China) – May Tan Mullins et al. 
  • Utrecht University (NL) - Rob Raven et al.
  • University of Toulouse (F) – Eric Jolivet et al. 
  • Albert Ludwigs University Freiburg (D) – Philipp Späth et al. 

 

Kontakt:
PD Dr. Philipp Späth
Principal Investigator DFG-Projekt SP 1545/1-1
Sustainability Governance, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie